Deutsch-Irische Gesellschaft – Bonn

Seit 1953 besteht in Bonn eine Deutsch-Irische Gesellschaft e.V.

Ziel dieser aus privater Initiative gegründeten Vereinigung war und ist es, nach dem Krieg wieder einen sichtbaren Sammelpunkt der persönlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Irland zu schaffen.

Wir wollen Irland zeigen als ein modernes europäisches Land, als Partner in der EU, der eine sehr schwierige Geschichte, ein reiches Kulturerbe, eine faszinierende Landschaft und liebenswerte Bewohner hat.

Wir haben aber auch keine Angst, dass uns der "keltische Tiger" beißt, der in vielem für uns beispielhaft sein kann.

Wir sind skeptisch gegenüber Darstellungen, die Irland als "Aussteigerland" zeigen, weil wir von Aussteigern, die der irischen Sozialhilfe zur Last fallen wenighalten, wohl aber viel von "Einsteigern", die z.B. neue Ideen nach Irland bringen, sei es im industriellen Bereich, sei es im Bereich der ökologischen Landwirtschaft, kurz gesagt: die Irland nützen.

Irland ist für uns kein Gegenbild zur Bundesrepublik Deutschland wie in Heinrich Bölls "Irisches Tagebuch", sondern ein Partnerland, mit dem wir sehr viel in Vergangenheit und Gegenwart gemeinsam haben.

Wir möchten keine Irlandtümelei – nach dem Motto "in Irland ist alles gut, bei uns ist alles schlecht" – aber auch nicht oberlehrerhaft gute Ratschläge erteilen – nach dem beliebten Spiel "hier müsste man aber mal" oder "wenn ich hier zu sagen hätte".

So wichtig und gut die Tourismusindustrie für Irland auch ist – auch die deutschen Regionen werben nicht mit Maschinenbau und chemischer Industrie um Besucher –, für uns ist Irland mehr als Connemara, Guinness und Folklore.

Wenn Sie uns näher kenenlernen wollen, schreiben Sie uns:

Deutsch-Irische Gesellschaft e.V.
Postfach 1412
53004 Bonn.